Pädagogischer Ansatz Kindergarten


Entsprechend des Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplans fördern wir die Kinder in allen Basiskompetenzen. Diese sind die Selbstkompetenz, die Sozialkompetenz, die Sachkompetenz und die Resilienzfähigkeit.

Kompetent sein heißt, mit verschiedenen Situationen und Anforderungen wirkungsvoll und aktiv umzugehen.

Unsere Ziele bei der Selbstkompetenz sind, dass die Kinder Eigenständigkeit, Offenheit und Selbstbewusstsein entwickeln. Sie sollen lernen sich aktiv mit einer Sache oder einer Person auseinanderzusetzen und auf ihre Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit vertrauen. Uns ist wichtig, dass die Kinder ihre eigenen Gefühle wahrnehmen und leben und gleichzeitig auch die der Anderen wahrnehmen und respektieren. Die Kinder sollen ihren eigenen Willen und die Vorstellung daraus folgender Konsequenzen entwickeln und daraus eine angemessene Frustrationstoleranz aufbauen. Es ist wichtig, dass die Kinder ihren eigenen Körper wahrnehmen und sich ganzheitlich in ihrer Motorik weiterentwickeln.

Bei der Sozialkompetenz achten wir darauf, dass die Kinder Regeln und Strukturen im Kita-Alltag erkennen und einhalten. Sie lernen, sich einander zu helfen, beizustehen und zu beraten um daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln zu können. Dazu gehört auch, Verantwortung zu übernehmen und die Grenzen der Anderen zu respektieren. Durch das Wahrnehmen ihrer eigenen Gefühle, sowie die der Anderen, lernen sie sich abzugrenzen, durchzusetzen und ihre Konflikte angemessen auszutragen.
Zu den Zielen der Sachkompetenz gehören, dass die Kinder eine Befähigung zur Orientierung und zu angemessenem Verhalten in der Umwelt erlangen. Es ist wichtig, dass die Kinder lernen, Abfolgen zu verstehen und diese auf andere Situationen zu übertragen. Durch den sachgerechten Umgang mit Materialien und Arbeitsgeräten lernen die Kinder Fertigkeiten die im alltäglichen Leben wichtig sind. Um Situationen und Sachverhalte interpretieren und wiedergeben zu können, ist es wichtig, dass die Kinder die Sprache verstehen und gebrauchen können. Sie sollen sich mit Bildungs- und Kulturgut auseinandersetzen, Dinge überprüfen und sie anhand bestimmter Kriterien bewerten und beurteilen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Resilienzfähigkeit. Resilienz ist die Fähigkeit, sich selbst wieder ins innere Gleichgewicht zu bringen und es auch zu halten. Resiliente Menschen gehen gestärkt aus den von ihnen individuell empfundenen Krisensituationen heraus. Wer im Besitz von Resilienz ist, dem ist es möglich sich aus eigener Kraft aus einer Krise zu befreien.

Resilienz steht somit für dass „Immunsystem der Psyche“ oder auch für den „Schutzschirm der Seele“.

Um eine Resilienzfähigkeit aufzubauen, ist es wichtig, die eigenen Gefühle und Reaktionen im Umgang mit belastenden Situationen zu erkennen. Wir unterstützen die Kinder beim kennenlernen und einüben günstiger Bewältigungsstrategien. So können die Kinder Belastungen und Veränderungen als Herausforderung und Chance für ihre persönliche Weiterentwicklung nutzen. Wichtig ist es, dass die Kinder ihre eigenen Gefühle und Reaktionen in Bewältigungsprozessen planen, steuern und reflektieren können. Dadurch entwickeln sie die Fähigkeit, gefährdende Umwelteinflüsse zu erkennen und sich zu schützen.

Die Basiskompetenzen verfolgen wir im Rahmen des ganzheitlichen Ansatzes. Dadurch erfahren die Kinder, dass Bildung Freude bereitet und sich ihrer individuellen Weiterentwicklung bewusst werden.


Wir arbeiten nach dem Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan.


Dieser schreibt themenbezogene Erziehungsbereiche vor, welche wir in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern umsetzen.

Diese umfassen folgende Bereiche:
  1. Werteorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder
  2. Sprach- und medienkompetente Kinder
  3. Fragende und forschende Kinder
  4. Künstlerisch aktive Kinder
  5. Starke Kinder

Am Vormittag arbeiten wir gruppenübergreifend in Kleingruppen um die Kinder individuell und nach ihren Bedürfnissen fördern zu können. Dazu gehören z. B. altersspezifische pädagogische Angebote (Bilderbuch, basteln, Sachgespräche,…), die Vorschularbeit, das Turnen in altershomogenen Gruppen, das Sprachförderprogramm „Wuppi“ und „Die kleinen Forscher“ für die Vorschulkinder.
Am Nachmittag findet „Musikalische Früherziehung“ durch eine ausgebildete Musikpädagogin statt.

Um die sozialen Kontakte außerhalb der Stammgruppen aufzubauen und zu stärken, haben die Kinder die Möglichkeit sich gegenseitig in ihren Gruppen zu besuchen oder den Flur- und Garderobenbereich zum Spielen zu nutzen. Außerdem hat täglich von 09:00 bis 10:00 Uhr unser „Frühstückscafe“ geöffnet. Die Kinder gehen mit ihren Freunden ins Erdgeschoss, um dort im Essensraum im gemütlichen Beisammensein zu frühstücken.

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