Ich bin ich / LiLo-Lausch-Zuhörstunde

Mit dem Thema "Ich bin ich"startete der Kindergarten Auenzwerge ins Jahr 2019.
Unsere Kindergartenkinder fanden dieses Thema sehr interessant. Unterschiede zwischen sich und anderen Kindern konnten sie schnell benennen: Junge - Mädchen; helle - dunkle Haare; kurze oder lange; groß - klein. Die eigene Augenfarbe zu benennen war manchmal nicht ganz so einfach. Hier half ein Blick in den Spiegel: grau, braun oder doch eher grün?

Um die Einmaligkeit eines jeden Menschen hervorzuheben stellten die Kinder Steckbriefe von sich her. Inhaltlich stellte jede Gruppe für sich den Steckbrief zusammen. 
- Neben der Größe (abgemessen mit einem Faden – und dann aufgeklebt), 
- einem gemalten Selbstbildnis, kamen noch weitere Punkte hinzu: 
- der Fingerabdruck: einzigartig auf der gesamten Welt, selbst Zwillinge haben nicht denselben
- die Augenfarbe
- die Lieblingsfarbe und 
- das kann ich besonders gut.

Hier machten sich die Kinder Gedanken, was für sie zutrifft. Sie erkannten, dass Menschen sehr unterschiedlich sind und jeder Fähigkeiten besitzt, die er gerne und gut macht. Es ist auch von Vorteil, dass viele Menschen unterschiedliche Begabungen haben, weil sie sich dadurch gut untereinander helfen können.

Vom „Ich“ kamen die Kinder auch auf ihre Familien zu sprechen. So stellten die Kinder fest, dass jede Familie einzigartig in seiner Zusammensetzung ist.
Mit verschiedenen Bilderbüchern ging es in die Vertiefung des Themas „Ich bin ich“ mit dem Blick auf Emotionen.
Die Wahrnehmung wurde geschult und in Gesprächen wurden die Kinder an Überlegungen herangeführt wie z.B. in welchen Situationen geht es mir gut, wann nicht so gut. Was kann ich tun, damit es mir besser geht oder wie kann ich mit meiner Wut um gehen? Wie werde ich sie wieder los?
So wurden viele, gute Gespräche mit den Kindern geführt.

Einige Kinder lernten das Lied: „Hoch am Himmel, tief auf der Erde“ mit viel Freude. Darüber konnten sich die Kinder in Tiere hineinversetzen und überlegen, was sie mit ihnen gemeinsam haben.
Den Abschluss unseres Themas und  gleichzeitig der Übergang in die kommende Zeit bildete dann die Frage: „ Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich gerne ein…“
Hierzu malten die Kinder ein Tierbild. Erstaunlich, wie gut sie die Eigenschaften des Tieres erkannten. Untereinander wurden die Steckbriefe vorgestellt. So fiel u.a. auch die Aussage: „Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich gerne ein Wolf. Den habe ich gemalt, weil ich genauso gut heulen kann wie ein Wolf.“

Nun gehen wir der Faschingszeit entgegen und die Kinder dürfen in andere Rollen hineinschlüpfen. Sicherlich werden die Kinder sich überlegen, warum sie sich gerade dieses Kostüm gewünscht haben. 



Einmal in der Woche treffen sich die „großen“ Krippenkinder und sind „ganz Ohr“ in der LiLo-Lausch-Zuhörstunde. LiLo, das ist eine charmante, kleine Elefantendame, welche (als Handpuppe) durch den Hörclub führt.

Am Anfang der LiLo-Zeit stimmen sich die Kinder immer mit einem Ritual, dem Erklingen der Klangschale, ein. Danach folgt die lustige Ohrmassage, welche LiLo mit ihren großen, roten Ohren prima vormacht. Durch die folgenden Zuhörspiele, z.B. wenn die Kinder in Tierrollen schlüpfen und Tierlaute nachahmen, finden die Kinder spielerisch einen Zugang, Gehörtes auch im Alltag besser zu verstehen. Sie entdecken, das gezieltes zuhören Spaß macht und entwickeln ein Gespür für laute und leise Töne. Gemeinsam mit LiLo stellen die Kinder dabei fest, dass die leisen Töne für unsere Ohren viel angenehmer klingen. Nach dem das „LiLo –Lausch läuft leise“ – Lied zu Ende gesungen ist, entlässt LiLo die Kinder mit einem Stempelbild von ihr auf dem Handrücken und dem abschließenden Klingen der Klangschale.
Bis zum nächsten Mal liebe LiLo!

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