Schnee- und Eiszauber in der Kita

Ein neues Jahr hat begonnen und die Kinder der Kita Auenzwerge freuten sich schon sehr auf den Schnee, der auch nicht lange auf sich warten ließ.

Für die Krippenkinder hielt die weiße Pracht in den letzten Wochen viele Entdeckungen und erste kleine naturwissenschaftliche Erfahrungen bereit.
Draußen wurde Wasser zu Eis „verwandelt“ um es dann zu befühlen und zu bearbeiten. Schnee wurde geschaufelt und der ein oder andere Schneemann zog in den Krippengarten ein.

Interessant war es für die Kinder, tiefe Abdrücke mit ihren Schuhen im Weiß zu hinterlassen oder Spuren von Katzen und Vögeln zu suchen.
Auch das Hereinholen von Schnee in Wannen ins warme Gruppenzimmer, fanden alle sehr spannend. So konnte der Schnee im Warmen erforscht und befühlt werden, er wurde angemalt und geformt. Schnell merkten die Kinder, dass die Finger dabei nass werden, aber das der ganze Schnee am nächsten Tag „verschwunden“ war, sorgte doch für großes Erstaunen auf den kleinen Gesichtern.
Auch in den nächsten Wochen wird man es im Morgenkreis singen hören: „Frau Holle, Frau Holle – sie schüttelt ihre Betten aus“ damit es noch viel Schnee und Eis für weitere Experimente geben wird.



Auch die Kindergartenkinder warteten mit großer Vorfreude auf den Schnee. Freudig begrüßten sie diesen, indem sie sich mit den Popo-Rutschern schnelle Wettfahrten lieferten.
Den Vorschulkindern bot der Schnee noch andere Möglichkeiten. Sie entdeckten, dass er sich gut zum Experimentieren eignet.
Bereits seit Oktober 2018 trafen sich die Vorschulkinder einmal in der Woche nachmittags, um zu forschen – in dieser Stunde waren und sind sie dann die „Kleinen Forscher“.
Durch Spaß und Freude gelingt es uns, die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern. Über das „Forschen“ gelangen die Kinder zu einer positiven Einstellung zur Natur und zur Technik.
In den kleinen Forschergruppen bieten wir den Kindern verschiedene Zugänge von Lernansätzen, indem wir Anreize und verschiedenen Materialien zur Verfügung stellen.
So ermöglichen unsere Forscher- und Experimentierstationen den Kindern erste Grunderfahrungen in Naturwissenschaften auf unterschiedlichen Wegen zu sammeln. Die kleinen Forscher beobachten, vergleichen und stellen Vermutungen an. Im Team tauschen sie sich über ihre Gedanken aus und überprüfen ihre Vermutungen. Daraus erzielen sie erste Schlüsse und erkennen physikalische Zusammenhänge - erhalten Einblicke in naturwissenschaftliche Vorgänge. In den kleinen Forschergruppen wurden schon viele Themen betrachtet, untersucht und erforscht. Themen waren Licht und Schatten, Wind und Luft. Im Januar war das Interesse am Schnee groß. Nachdem die Kinder zum Thema Luft aber schon so viel Interessantes gelernt hatten, entschieden sie sich mit dem Thema „Ich und mein Körper“ weiter zu machen. Natürlich sind die Kinder an der Auswahl der Themen beteiligt. So entscheiden sie auch, wie lange bzw. wie ausgiebig sie sich mit dem Thema beschäftigen wollen.
Die Kindergartenkinder werden sich in den kommenden Wochen mit dem Thema „Ich und mein Körper“ beschäftigen. Die Forschergruppe schenkte den Sinnen ihre Aufmerksamkeit in der ersten „Kleinen Forscher- Stunde“ im neuen Jahr.
Die hier erworbenen Kompetenzen kommen bei den Kindern in allen Bildungs- und Erziehungsbereichen zum Tragen.
Sie erschließen sich ihre Welt selbstständig - einzeln oder eben im Team, geprägt von Freude und Neugier.

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