Ruf 112 und die Hilfe eilt herbei . . .

. . . in der Zeit Ende Februar / Anfang März fanden die Brandschutzwochen in der Kita Auenzwerge statt.

Die Krippenkinder waren eifrig dabei, mit Bilderbüchern, Feuerwehrautos, einem kleinen Film und kreativen Angeboten das Thema aufzuarbeiten. Das Verhalten im Brandfall wurde mit den Kindern geübt und die 112 mit einem Lied begleitet. Nun wissen schon die Kleinsten, was im Notfall zu tun ist. Beim Spazierengehen führte der Weg zum neuen Feuerwehrhaus,  das wir am 12.03.18 mit den „Großen“ besichtigten.


Der nette Feuerwehrmann führte uns durch den Aufenthaltsraum, die Umkleidekabine und in die große Halle mit den vielen Feuerwehrautos und im Raum nebenan durften die Kinder mit der Handspritze üben. Am Schluss wurden wir eingeladen, mit der Drehleiter ein Stück in die Höhe zu fahren. Ein Höhepunkt war sicherlich auch die Fahrt mit dem Feuerwehrauto zurück zur Kita.

Auch im Kindergarten waren diese Tage sehr spannend und interessant. So wussten alle Kinder bereits in den ersten Tagen, welche Nummer sie wählen müssen, wenn etwas passiert ist. Wir übten mit den Kindern zusammen, wie man einen Notruf richtig absetzt. Es war gar nicht so einfach: Name, Anschrift, was passiert ist, wie viele Verletzte es gibt musste gesagt werden und dann musste noch auf Rückfragen der Leitstelle gewartet werden. Aber die Kinder waren konzentriert bei der Sache, um nichts zu vergessen. Erstaunt waren die Kinder, wie viele Gegenstände in unseren Gruppenräumen brennen und dass es manchmal wirklich ganz schnell geht. Fleißig wurden Feuerwehrautos, brennende Häuser, flackerndes Feuer und kleine Feuerwehrmänner aus einem Handabdruck gestaltet und gebastelt.

Für die Vorschulkinder ging es sogar zur Feuerwehr Bayreuth und zur Integrierten Leitstelle, wo sie sich alles ansehen durften. Am interessantesten fanden sie die „Rutschstange“, die die Feuerwehrmänner bei einem Einsatz hinunter rutschen, aber auch die Atemschutzübungsstrecke, die wie ein großer Käfig mit Hindernissen war und die sie auch ausprobieren durften. Außerdem kamen Frau Jäger und Herr Döhla zu den Vorschulkindern in den Kindergarten, um mit ihnen gezielt die Brandschutzerziehung zu erleben. Hier lernten die Kinder, wie man eine Kerze richtig anzündet und durften dies auch alle ausprobieren, jedoch niemals ohne die Hilfe eines Erwachsenen. Aber auch wie sich ein Feuerwehrmann anziehen muss, wenn er einen Brandeinsatz hat. Jeder durfte die Jacke, die Atemschutzmaske und sogar das Atemschutzgerät hochheben, natürlich mit Hilfe von Herrn Döhla.

Das Highlight war aber dennoch für alle Kinder der Besuch bei unserer Feuerwehr in Weidenberg. Die Kinder wurden entweder von der Feuerwehr im Kiga abgeholt oder mit dem Feuerwehrauto wieder zurück in den Kiga gefahren, und das mit Blaulicht und Sirene. Im neuen Feuerwehrhaus durften wir die Schlauchwaschanlage ansehen, mit einer Kübelspritze Wasser spritzen, das Rauchhaus wurde uns vorgeführt und die großen Feuerwehrautos mit ihren Geräten wurden uns gezeigt. Zum Schluss hatten wir sogar die Möglichkeit, mit der Drehleiter 30 Meter in den Himmel zu fahren, das war richtig klasse.
Wir bedanken uns bei allen, die mit uns zusammen, den Kindern dieses wichtige Thema Brandschutz so toll nähergebracht haben. VIELEN HERZLICHEN DANK!

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