Hell wie Mond und Sterne . . .

Im Kindergarten waren die letzten Wochen ausgefüllt mit den Vorbereitungen auf das alljährlich stattfindende St. Martinsfest.

In Kinderkonferenzen beschäftigten sich die Kinder mit diesem Thema und überlegten, was gehört für mich zum Fest dazu. Schnell stellte sich heraus, dass die Martinsgeschichte Mittelpunkt ist, aber auch, dass die selbstgebastelte Laterne nicht fehlen darf. Neben dem Wunsch Martins- und Laternenlieder zu singen, wurde auch der Wunsch zu backen geäußert.


Mit dem Blick auf Partizipation versuchten wir möglichst viele Wünsche und Anregungen der Kinder in den Alltag mit aufzunehmen. So wurden die Martinslieder fleißig in der Turnhalle gemeinsam gesungen. Damit die Kinder sich frei entscheiden können, wie ihre Laterne aussehen soll, boten wir verschiedene Techniken dazu an. So hatten sie die Möglichkeit zwischen prickeln, drucken, falten und tupfen zu wählen. Stolz waren alle Kinder auf ihre besondere Laterne. Wer wollte, hatte die Möglichkeit Martinsgänse oder aber Sterne zu backen.

So gut vorbereitet auf das Martinsfest konnte dieses dann am 10.11.17 starten. Los ging es mit einem Kirchbesuch in der evangelischen Kirche. Fr. Pfarrerin Lauterbach gestaltete den Gottesdienst mit einem Interview des „echten Martins“ (Jannis Wachs). Dieser Martin stellte für sein Leben fest, dass es viel schöner ist anderen zu helfen, anstatt zu töten und zu kämpfen. Die Freude, die er dabei schenkt, erfüllt auch ihn mit Freude. Die Kinder verfolgten dieses Interview mit großem Interesse.

Anschließend bot sich den Vorschulkindern die Möglichkeit ihr Martinslied: „Martin ritt durch Schnee und Wind…“ vorzusingen.

Nach dem Gottesdienst ging ein Laternenzug zum Kindergarten – angeführt von St. Martin auf einem Pferd sitzend. Zur Sicherheit der Kinder wurde es von einer Helferin geführt.

Noch einmal kamen alle Familien am Martinsfeuer zusammen um zwei Lieder zu singen. Hinterher klang der Abend bei Kinderpunsch, Glühwein, einer leckeren Gulaschsuppe, Wienerle oder Laugenstangen aus.

Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei der Feuerwehr, dem Elternbeirat, dem Posaunenchor, Herrn Retz, dem Gestüt Steinachtal für das Pferd samt Führerin und St. Martin.
Auch an Frau Pfarrerin Lauterbach und an Jannis Wachs geht ein Dankeschön und allen anderen Personen, die zum Gelingen beigetragen haben. 

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