Neues aus der Kita Auenzwerge

Wie bereits im Januar berichtet, drehte sich im Kindergarten Auenzwerge im Februar alles um das Thema Musik. Dieses Projekt ist nun für alle vorbei und wir möchten hier die verschiedenen Projektgruppen vorstellen.

Eine Kindergruppe entschied sich für das Thema: „Aus einem Märchen wird ein Musical“. Schnell hatten sich die Kinder für das Märchen Rapunzel entschieden.

Sofort stand fest, dass sie das ganze Märchen singen wollen - drum sollte ein Musical entstehen. Auf der Suche nach einer passenden Melodie, blieben die Kinder bei „Bibi und Tina“ hängen. Alle Textpassagen, die den Kindern wichtig waren, wurden nun als Liedtext zusammen- und umgeschrieben. Das Musical „Rapunzel“ wurde mit Chorgesang und mit Instrumentenbegleitung aufgeführt. Es bereitete allen Kindern, die an dieser Projektgruppe beteiligt waren, große Freude.

„Die vier Jahreszeiten“ war eine weitere Projektgruppe. Hier hörten sich die Kinder zuerst das Musikstück von Antonio Vivaldi an. Sie erkannten sehr schnell, welche Klänge der Natur mit welchen Instrumenten dargestellt wurden. Eifrig machten sie sich daran, das Gehörte auf ein Plakat zu malen. Anschließend wurden die einzelnen Jahreszeiten besprochen - insbesondere, was denn jede Jahreszeit ausmacht und was Vivaldi wohl davon musikalisch dargestellt hat. So wollten sie für den Herbst einen Erntedanktanz mit bunten Tüchern einüben. Die tanzenden Schneeflocken des Winters erhielten durch die Triangel ihren Einzug. Sichtbar war für uns, dass die Kinder viel Freude an ihrem selbstkomponierten Musikstück hatten.

„Percussion und Bewegung zur Musik“ war die dritte Projektgruppe. Die Kinder probierten an sich und ihrem Körper aus, verschiedene Töne und Klänge zu erzeugen. So wurde z.B. mit den Händen geklatscht, mit den Füßen gestampft und mit dem Mund verschiedene Töne ausprobiert - gleichzeitig benannten die Kinder ihre Körperinstrumente.

Doch damit nicht genug - als nächstes suchten sie sich Gegenstände im Gruppenraum, mit denen sie Musik machen konnten. Sie fanden allerhand, von einer Flasche, einem Topf über Bausteine bis hin zu Löffeln. Alles wurde lautstark ausprobiert und schließlich im 4/4 Takt gespielt. Danach suchten sie sich ein klassisches Lied aus und die Kinder überlegten, wie sie sich dazu bewegen könnten. Das Lied wurde in einzelne Abschnitte eingeteilt, von passenden Bewegungen begleitet und so entstand nach und nach ein Tanz.

Die vierte und letzte Gruppe hatte das Thema: „ Eine Geschichte verklanglichen“. Bevor die Kinder dieser Gruppe überhaupt durchstarten konnten, mussten sie sich einig werden über den Inhalt ihrer Geschichte, von wem oder was sie handeln sollte. Und schon ging es los, jeder brachte einen Beitrag ein und schon bald stand fest, dass die Geschichte „Piraten und die Fee“ heißen sollte. Schnell entsprang der Phantasie der Kinder eine Geschichte, die ruckzuck zusammengeschrieben war. Damit sie den Inhalt nicht wieder vergaßen, wollten die Kinder die einzelnen Szenen aus der Geschichte auf ein Blatt malen – was sie dann auch taten. Nun hieß es die erfundene Geschichte zu vertonen. Jede Figur in der Geschichte bekam ein Instrument zugeordnet und Stück für Stück wurde die Geschichte mit Instrumenten untermalt und so zu einer ganz eigenen Klanggeschichte.

Während dieser gesamten Projektzeit wurden viele Fotos geschossen, immer wieder mit der Videokamera einzelne Szenen aufgenommen und es wurden phantasievolle Plakate von den Kindern entworfen. Mit einer Ausstellung dieser Sammlungen, war es nun für die Eltern der Kita möglich, Einblicke in die einzelnen Projektgruppen zu bekommen, die ja alle unter dem großen Thema standen: „Musik liegt in der Luft“.

Für die kleinen Entdecker in der Kinderkrippe war der Februar eine aufregende Zeit. Nicht nur der Fasching wurde gefeiert und besungen, auch am Projekt „Mir ist warm - mir ist kalt“ wurde fleißig weiter gewerkelt.

Warm angezogen ging es regelmäßig nach draußen in den Garten oder zum Spazieren. Bereits im Morgenkreis wurde besprochen, was im Winter angezogen werden sollte, um nicht zu frieren und auch das Lied: „Im Winter, im Winter zieh ich mich warm an“ war sehr beliebt bei den Kindern. Im Anschluss daran versuchten sich die Kinder, soweit als möglich, selbstständig anzuziehen.

Leider hat es nur sehr wenig geschneit, und die Kinder konnten nicht sehr oft den kalten Schnee auf der Haut spüren. Dafür durften sie oftmals den kalten Wind auf den Wangen spüren und auch erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man wieder in die warmen Zimmer zurückkehrt.

Dies war für die kleinsten der Kita eine spannende Erfahrung, konnten sie so den Winter tatsächlich „erspüren“. Als es doch endliche schneite, wurde der Schnee sogar in großen Wannen in die Gruppen geholt und dort mit Sprühflaschen, Pipetten und pinseln bemalt. Die kleinen Forscher stellten verschiedene Experimentierversuche an und beobachteten gespannt, was mit dem Schnee passiert, wenn z.B. das bunte, warme Wasser darauf tropft, oder der Schnee über Nacht im Zimmer bleibt.

Auch im freien wurde kräftig ausprobiert, was man mit dem Schnee anstellen kann, oder auch was mit Seifenblasen passiert, die auf den gefrorenen Schnee fallen.
Leider war der Spaß im Schnee nur von kurzer Dauer, und alle Versuche den Schnee wieder herbei zu singen hatten keinen Erfolg.

Mit verschiedenen Bilderbüchern, Liedern und Schneebildern wurde der Winterzauber noch ein bisschen in die Gruppenräume zurückgeholt.  



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